n8n vs Zapier vs Make: Der ehrliche Vergleich 2026
Alle drei automatisieren Workflows. Aber eine kostet pro Task, eine sammelt Daten in den USA, und eine läuft komplett auf deinem Server.
Inhaltsverzeichnis
Die drei Kandidaten
- Zapier — US-Pionier, einfachste UI, teuerste Preise
- Make (ehemals Integromat) — Tschechien, günstiger, Lernkurve
- n8n — Deutsch-österreichisch, Open-Source, Self-Hosting, Fair-Code
Preisvergleich (Stand 2026)
Zapier rechnet pro „Task" ab — jeder Schritt zählt. 2.000 Tasks/Monat: 49 €, 50.000 Tasks: 300 €+.
Make rechnet „Operations". 10.000 Ops: 16 €/Monat, 100.000: 80 €.
n8n Community Edition: kostenlos — unbegrenzte Executions, nur Hosting (5–20 €/Monat auf VPS). n8n Cloud ab 20 €/Monat.
DSGVO und Datenschutz
Zapier verarbeitet primär in den USA — DTIA nötig, US-Behördenzugriff bleibt Risiko.
Make hat EU-Server, Mutterkonzern Celonis in München — rechtlich entspannter.
n8n Self-Hosted ist Goldstandard: Daten verlassen deinen Server nicht. Für Finanz-, Gesundheits- oder Art.-9-Daten oft einzige rechtssichere Option.
Entscheidungshilfe
flowchart TD
A{"Workflows
pro Monat?"} -->|"wenige"| B{"Budget
egal?"}
A -->|"viele"| C{"DSGVO
kritisch?"}
B -->|"ja"| Z["Zapier"]
B -->|"nein"| M["Make"]
C -->|"ja"| N1["n8n Self-Hosted"]
C -->|"nein"| M
Komplexität und Lernkurve
Zapier: einfachste — Zap in 15 Min. Make: mittel. n8n: mächtigste, aber technisch — Code-Nodes, JSONata, Docker.
Typische Use-Cases
- „Leads in HubSpot" → Zapier oder Make
- „E-Mails klassifizieren, DATEV-Weiterleitung" → n8n
- „50.000 Executions" → n8n Self-Hosted
- „Daten in EU" → n8n Self-Hosted
Wann lohnt der Umstieg?
Faustregel: Über 100 €/Monat Zapier → n8n spart langfristig. Migrationskosten 500–2.000 € einmalig.
Fazit
- Einsteiger: Zapier oder Make
- DSGVO-sensible KMUs: n8n Self-Hosted
- Skalierende Unternehmen: n8n Self-Hosted (Flatrate-Struktur)