Automation

n8n vs Zapier vs Make: Der ehrliche Vergleich 2026

Alle drei automatisieren Workflows. Aber eine kostet pro Task, eine sammelt Daten in den USA, und eine läuft komplett auf deinem Server.

TL
Thomas Löbel · KI & Automation
· 8 Min
Inhaltsverzeichnis
  1. Die drei Kandidaten
  2. Preisvergleich
  3. DSGVO
  4. Entscheidungshilfe
  5. Komplexität
  6. Use-Cases
  7. Umstieg
  8. Fazit
Quick AnswerZapier ist am einfachsten, aber teuer und US-hosted. Make liegt in der Mitte. n8n Self-Hosted ist kostenlos, DSGVO-konform und skaliert unbegrenzt — erfordert aber technisches Know-how.

Die drei Kandidaten

Preisvergleich (Stand 2026)

Zapier rechnet pro „Task" ab — jeder Schritt zählt. 2.000 Tasks/Monat: 49 €, 50.000 Tasks: 300 €+.

Make rechnet „Operations". 10.000 Ops: 16 €/Monat, 100.000: 80 €.

n8n Community Edition: kostenlos — unbegrenzte Executions, nur Hosting (5–20 €/Monat auf VPS). n8n Cloud ab 20 €/Monat.

DSGVO und Datenschutz

Zapier verarbeitet primär in den USA — DTIA nötig, US-Behördenzugriff bleibt Risiko.

Make hat EU-Server, Mutterkonzern Celonis in München — rechtlich entspannter.

n8n Self-Hosted ist Goldstandard: Daten verlassen deinen Server nicht. Für Finanz-, Gesundheits- oder Art.-9-Daten oft einzige rechtssichere Option.

Entscheidungshilfe

flowchart TD
    A{"Workflows
pro Monat?"} -->|"wenige"| B{"Budget
egal?"} A -->|"viele"| C{"DSGVO
kritisch?"} B -->|"ja"| Z["Zapier"] B -->|"nein"| M["Make"] C -->|"ja"| N1["n8n Self-Hosted"] C -->|"nein"| M
Abb.: Entscheidungsbaum

Komplexität und Lernkurve

Zapier: einfachste — Zap in 15 Min. Make: mittel. n8n: mächtigste, aber technisch — Code-Nodes, JSONata, Docker.

Typische Use-Cases

Wann lohnt der Umstieg?

Faustregel: Über 100 €/Monat Zapier → n8n spart langfristig. Migrationskosten 500–2.000 € einmalig.

Fazit

#n8n #Zapier #Make #DSGVO

Klingt nach deinem Use-Case?

Schreib mir in 2–3 Sätzen, was du umsetzen willst. Ich melde mich mit einer realistischen Einschätzung.

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